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Schon von weitem sieht man, wenn man sich Greetsiel nähert, die zwei Mühlen. Da man von den Greetsieler Zwillingsmühlen redet, nimmt man vielleicht im ersten Moment an, daß beide zur gleichen Zeit gebaut wurden, was allerdings nicht richtig ist. Die östliche, zum Ortsrand gelegene Mühle wurde im Jahr 1921, die westliche Mühle schon im Jahr 1856 erbaut. Beide Mühlen hatten Vorgänger, die entweder durch Stürme oder Brände zerstört wurden. Mit dem Mahlen von Getreide ist es nicht mehr möglich die Mühlen rentabel zu betreiben. Heute werden in der östlichen Mühle Vollkornartikel, Brot und Andenken verkauft, in der westlichen ist eine Teestube eingerichtet. | |
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Für die Erhaltung der beiden Galerieholländer sorgt ansonsten "Die Vereinigung zur Erhaltung der Greetsieler Zwillingsmühlen e.V." sowie die Familie Schoof. Die Führungen sind von April bis Oktober mittwochs und samstags um 14.00 Uhr sowie für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung.
Wenn Sie Interesse haben, die östliche Mühle zu besichtigen, können Sie Kontakt aufnehmen mit: | |
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Zu Mühlen allgemein http://www.deutsche-muehlen.de/: "In Deutschland kamen die ersten Windmühlen im 11. Jahrhundert auf. Die älteste Form ist die sogennante "Bockwindmühle" oder auch "Deutsche Mühle" genannt. Später kommen andere, leistungsfähigere Mühlentypen hinzu, insbesondere die "Holländerwindmühlen". Das Ende der Wind- und Wassermühlen tritt im Zuge der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert durch die Erfindung der Dampfmaschine, des Verbrennungsmotors und des Elektromotors ein. Vollautomatisierte Großmühlen bilden mit ihrer um ein Vielfaches größeren Ausbaukapazität eine übermächtige Konkurrenz." In folgenden Orten in der Krummhörn gibt es noch Mühlen: Greetsiel, Pewsum, Rysum, Uttum, Campen. Außerdem gibt es nicht weit von Greetsiel noch ein Mühle in Hinte. In der Mühle in Uttum, die 1980 restauriert wurde, befindet sich eine Teestube und ein Restaurant. | |
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Errichtet wurde die Mühle in Uttum 1856. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Bockwindmühle die später zum Galerieholländer umgebaut wurde. 1957 lief die Mühle zum letzten Mal mit Windkraft.
Die Pewsumer Mühle beheimatet heute ein Museum, dort werden landwirtschaftliche Arbeitsgeräte ausgestellt, außderdem ist dort eine Stellmacher-Werkstatt und eine Schmiede zu sehen. |
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In der dreistöckigen Galerie-Holländer-Windmühle in Hinte, die von 1992-1998 rekonstruiert wurde, befindet sich heute das Fremdenverkehrsbüro, ein Trauzimmer, eine Gemäldegalerie mit Friesenzimmer sowie eine Teestube im ehemaligen Maschinenhaus. Die Mühle in Rysum wurde von einer Interessengemeinschaft wieder aufgebaut. Die Mühle kann besichtigt werden.
weitere Mühlen |
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