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Osterburg in Groothusen
Ein bemerkenswertes Zeugnis ostfriesischer Geschichte ist die Osterburg in Groothusen. Inmitten eines kleinen Parks mit einer alten Lindenallee liegt die von einer Graft umgebene Burg ein wenig versteckt am Ostrand des Warfendorfes.
Der älteste Teil der Osterburg ist ein langer, zweigeschossiger Saalbau, der um 1490 von der Häuptlingsfamilie Beninga errichtet wurde. Um 1550 wurde die Burg zu einer Dreiflügelanlage umgebaut, als dem Saalbau zwei niedrigere Seitenflügel vorgebaut wurden. 1700 wurde der rechte Seitenflügel abgerissen um Platz für einen Gulf-Wirtschaftsteil zu erhalten, der 1707 errichtet wurde.
Die Brücke, Lindenallee und die Gartenfiguren entstanden in der Barockzeit.
Um 1900 wurde dem Saalbau ein Flur vorgebaut. Der Kernbau ist jedoch noch zu erkennen. Die Rückseite (Südseite) des Gebäudes spiegelt beinahe den originale Bauzustand wider.
In der Osterburg befindet sich eine bedeutende Sammlung kultur- und kunsthistorischer Sehenswürdigkeiten, unter anderem Mobiliar, Waffen, eine Bibliothek, Gegenstände altostfriesischer Kultur sowie eine bemerkenswerte Gemäldesammlung von Ahnenbildern aus fünf Jahrhunderten.
Gruppenführungen sind nach Anmeldung möglich. Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Eintritt: ab 30,- Euro (3,- Euro pro Person). Die Parkanlage kann besichtigt werden (Eintritt: 1,- Euro).
Der linke Seitenflügel ist zu Fremdenzimmern ausgebaut, hier werden Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück angeboten. Der Preis für das Doppelzimmer beträgt 50,- Euro pro Übernachtung (inkl. Handtücher und Bettwäsche).
Kontakt: Familie Kempe, Osterburg, 26736 Groothusen, Telefon: 0 49 23 - 12 70
Internet: www.osterburg-groothusen.de
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